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Dieses Blog ist Cole Porters Musical "Kiss Me, Kate" (1948) gewidmet. Hier sammle ich Rezensionen, Links, Fotos, Videos...

Außerdem versuche ich, möglichst alle aktuellen und kommenden "Kiss Me, Kate"-Produktionen im deutschsprachigen Raum zu erfassen und alles Relevante dazu zu verlinken.

Hast du etwas beizutragen? Dann nur zu! Ich freue mich über deine Links, Hinweise und Rezensionen zu "Kiss Me, Kate!" :-)

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Kittsee - 2011 endlich doch!

2010 sollte beim Sommerfestival auf Schloss Kittsee ja Kiss Me, Kate kommen - und dann wurde umdisponiert und stattdessen das Dreimäderlhaus gespielt. Vielleicht, weil Güssing ja auch Kiss Me, Kate gemacht hat und zwei KmK-Produktionen fast gleichzeitig zu viel fürs Burgenland gewesen wären?

Wie auch immer, zu meiner grooooßen Freude habe ich gerade festgestellt, dass das Projekt 2011 nachgeholt wird! Ich befürchte ja für Salzburg eine "ambitionierte" (Euphemismusalarm) Regie, bei Kittsee habe ich eher die Hoffnung auf eine normale Inszenierung.

Details auf der Seite vom Sommerfestival und hier eine Info im Neuen Merker, die man nicht direkt verlinken kann, weshalb ich sie hier zitiere (denn da steht schon ein bissl was über die Besetzung):


VORSCHAU AUF DAS SOMMERFESTIVAL KITTSEE/ nördliches Burgenland, nahe Hainburg/Bratislava

Intendant Gerhard Ernst

Vom 7.7.- 24.7. 2011  steht KISS ME, KATE auf dem Programm. 

Dem Intendanten Gerhard Ernst ist die Zusammenstellung einer interessanten Besetzung gelungen. Kate ist Ann Mandrella (derzeit im Wiener Raimundtheater bei "Ich war noch niemals in New York"  zu erleben), als Fred steht  Andreas Lichtenberger auf der Bühne. Franz Suhrada und der "Chef" Gerhard Ernst sind als Ganoven zu sehen,  weiters spielen  Johanna Maria Kräuter (Bianca), Artur Ortens (Lucentio), Lynn Kyran von der "Rounder-Girls (Hattie), Eddi Cole (Paul) u.a. mit.



Ann Mandrella

 Termine: 8./9./10.Z15./16./17./22./23./24. Juli, alternativ (bei entsprechender Nachfrage) sind noch der 14. und 21.7. eingeplant. Gespielt kann bei jedem Wetter werden (Ausweichmöglichkeit).
Bezüglich des Kartenvorverkaufs informieren wir Sie noch!

Dienstag, 28. Dezember 2010

Montag, 20. Dezember 2010

"So in love" gesungen von Teresa Stratas

Jemand hat auf yt ein Vid mit zwei Songs in der Version von Teresa Stratas gepostet:



Obwohl ich da mal wieder weiß, warum ich ein Fan von Cole Porter und kein Fan von Jerome Kern bin, muss ich sagen, dass mir ihre Interpretation von "Make Believe" besser gefällt als die von "So in love". Das liegt ausnahmslos an den Arrangements. Spätestens beim unnötigen Einsetzen des unnötigen Männerchors ertrinkt diese Version von "So in love" rettungslos im Schmalz. Stimmlich find ich beide Songs aber ganz toll. Wusste gar nicht, dass die Stratas Crossover so gut konnte!

Salzburg - ich werde nervös ;-)

Die nächste Kiss Me, Kate, die ich live zu hören plane, wird ja die am Landestheater Salzburg sein. Das ist noch ein paar Monate entfernt.

O Gott, ich fürchte mich jetzt schon vor der Regie!! Zwar beruhigt mich ein wenig, was ich hier gelesen habe (vor allem Gergens Zitat: "Wir wollen innovativ sein und überraschen, wollen aber keine Um-Interpretationen.") - dann kann es ja fast nicht so schlimm werden wie in Heilbronn, denn das WAR eine Um-Interpretation, am Schluss war die Story ja eine komplett andere als die im Text.

Ein Freund von mir hat heute andernorts etwas aus den Salzburger Nachrichten zitiert, was auch in diese Richtung geht: [...] "Dem bisherigen Operndirektor Bernd Feuchtner folgt der Opern- und Musicalregisseur Andreas Gergen. [...] Gergen inszenierte am Landestheater im Vorjahr Paul Linckes Operette 'Frau Luna', wird in dieser Saison 'Kiss me, Kate' und in der nächsten Saison 'Sound of Music' betreuen. ... Die 'Zukunft des Genres' sieht er in einem ehrlichen Erzählen von Geschichten, im Erkunden neuer Lesarten, ohne die Werke dabei 'umzuinterpretieren'."

ABER! Dieses "Erkunden neuer Lesarten" hat den guten Herrn Gergen immerhin schon mal so weit getrieben, eine Operette an einem Würstelstand spielen zu lassen. Das klingt für mich spontan nicht direkt nach einem Sich-Einfühlen in die spezifische Atmosphäre von Genres und Stücken.

*fingernägelkau* Aber so schlimm wie Heilbronn KANN es ja nicht werden... Oder kann es??... nein!!... oder doch??

;-)